Praxis Dr. med. Lutz Hoins
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Ostertorsteinweg 49
28203 Bremen
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Über uns
Sie haben die spannendsten und schönsten Wochen und Monate vor sich, die eine Frau erleben kann: Sie erwarten ein hoffentlich gesundes Kind.
Sollten Sie sich Gedanken darum machen, ob Ihr Kind wirklich gesund ist, so kann Ihr Frauenarzt durch die Untersuchungen, die in der Schwangerschaft vorgesehen sind, viel dazu beitragen, Ihnen die Ängste zu nehmen und ggf. dafür zu sorgen, entsprechende Behandlungen einzuleiten, die Ihr Kind gesund das Licht der Welt erblicken lassen.
Es gibt allerdings Veränderungen und Fehlbildungen, die mit zunehmen- dem Alter der Schwangeren zunehmen. Dazu gehören vor allen Dingen die Trisomien (Ein Chromosom ist nicht nur zwei Mal, sondern drei Mal vorhanden). Am bekanntesten ist  dabei das Down-Syndrom, das im Volksmund leider immer noch oft fälschlicherweise Mongolismus genannt wird. Diese Kinder sind natürlich liebenswürdig, und können auch ein in Grenzen selbstständiges Leben führen, belasten aber oft die Familie mehr, als diese zu Tragen in der Lage ist.
Andere Trisomien (13, 18) zeigen auch einen im Wesentlichen unauffäl- ligen Schwangerschaftsverlauf. Um so größer ist die Trauer, wenn diese Kinder nach der Geburt immer sterben müssen.
Die normale Schwangerenvorsorge sieht für Frauen, die 35 Jahre oder älter sind, zur Erkennung dieser Fehlbildungen die Fruchtwasserpunktion (Amniozenthese, AZT) in der 16. SSW vor. Hierbei wird aus der Fruchthöhle Fruchtwasser entnommen,
welches Zellen des Foeten enthält. Diese können auf die o.g. Erkrankungen hin untersucht werden. Das Ergebnis liegt dann in der 18. SSW vor; so spät, dass bei einem auffälligen Befund der dann eventuell von den Eltern gewünschte Abbruch der Schwangerschaft, durch eine eingeleitete Fehlgeburt durchgeführt werden muss. Dies ist für die Mutter natürlich mit extremen Ängsten und oft großen Schmer- zen verbunden.
Die AZT hat nach internationalen Studien ein Risiko von 1:100 auf eine Schädigung des Foeten durch die Untersuchung. Daher sollten nur Frauen untersucht werden, deren Risiko auf eine Fehlbildung des Kindes größer als 1:250 sind. Dies sind alle Frauen, die 35 Jahre und älter sind. Würde man aber all diese Frauen untersuchen, könnte man trotzdem nur 20-25% aller kranken Kinder entdecken. Bis zu 80% aller Down-Kinder werden von jüngeren Frauen geboren. - Warum? - Nun es sind einfach viel mehr junge Frauen schwanger als ältere.
Es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma!

Zum einen kann man durch eine Blutuntersuchung der Mutter in der 15-16. SSW das Risiko berechnen lassen, ob ein Down-Syndrom des Kindes vorliegt. Wir sind aber schon wieder sehr spät dran und die Vorhersagegenauigkeit dieser Untersuchung liegt nur bei etwa 66%.

Viel besser jedoch ist die NT-Messung.
Bei dieser speziellen Ultraschalluntersuchung, die mit einer Blutunter- suchung kombiniert werden kann, wird das Kind quasi direkt befragt, ob es wahrscheinlich gesund ist; und das schon in der 12.-14. SSW. mit einer Vorhersagegenauigkeit von 92%!!! (Ultraschall allein 82%). Bei der NT-Messung wird u.a. die Nackenfalte des Embryos gemessen. Wir suchen dabei nicht nur kranke Kinder.Wir sind auch in der Lage, älteren Frauen eine AZT zu ersparen. Wohl gemerkt: Die NT-Messung sagt nicht: Dies Kind ist krank oder gesund... Sie errechnet aber mittels eines speziellen Computerprogramms sehr genau die Wahrscheinlich- keit, ob dieses Kind ge-sund oder krank ist.
Sie können dann mit dem Wissen, dass 1 von 100 Kindern durch die Fruchtwasseruntersuchung zu Schaden kommt für sich die Entschei- dung treffen, ob diese Untersuchung auch dann noch für Sie in Frage kommt, wenn Ihr Risiko als 35jährige nach der NT-Messung nicht mehr 1:250, sondern nur noch 1:1000 ist. Oder Sie könnten sich für die AZT entscheiden obwohl sie erst 24 Jahre alt sind, aber die Wahrschein- lichkeit ein krankes Kind zu bekommen durch die NT-Messung statt 1:1250 nun z.B. bei 1:50 liegt.

Klingt kompliziert? Nun das ist es wohl auch, aber wir beraten sie gern.
Wir wünschen Ihnen eine spannende, aber komplikationslose Schwangerschaft, an deren Ende Sie sich durch ein gesundes Kind selbst das größte Geschenk machen, das es auf Erden gibt.
Informationen zur Nackenfaltenmessung
Eine sichere, frühe Methode zur Erkennung kindlicher Fehlbildungen.
Sie sind 35 Jahre oder älter und haben Angst vor der Fruchtwasseruntersuchung?
Oder sind sie jünger, haben aber Sorge, ein krankes Kind zu bekommen?


Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und informieren Sie sich über diese erstaunliche, sichere und frühe Methode mit der Sie Entscheidungssicherheit für sich und ihr Kind erreichen.

Es lohnt sich!!
Weitere Informationen finden Sie auch direkt bei der